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Profi-Tipps zur Reinigung und Bodenverbesserung

Der perfekte Start ins Gewächshausjahr!

download_7310_3.jpg Es geht wieder los: Das Gartenjahr klopft an die Gewächshaustür und verspricht viel Ertrag. Doch bis es soweit ist, stehen einige To-Do's auf der Agenda. „Sie machen vielleicht weniger Spaß als Aussaat und Ernte, aber sind genauso wesentlich für köstliche Erfolge", weiß Gewächshausexperte Markus Botz. Der gelernte Gärtner hat sich mit der BOMA GmbH auf Gewächshäuser spezialisiert. „Das Frühjahr ist die beste Zeit, perfekte Bedingungen für ein gemüsestarkes 2026 zu schaffen."

Frühjahrsputz: Das sollte jetzt gereinigt werden!

gewaechhaus reinigen.jpg Im Gewächshaus sorgt der sogenannte Treibhauseffekt für warme Bedingungen im Inneren. Das geht allerdings nur, wenn auch ausreichend Licht hineinkommt. Gerade zur sonnenarmen Winterzeit ist es daher wichtig, dass die Glasscheiben sauber sind und nicht zur undurchdringlichen Barriere werden. Jetzt im neuen Jahr ist also bei Bedarf ein Reinigungsgang angebracht. Der meiste Schmutz hat sich natürlich Außen gebildet durch Falllaub, Abgase oder Staub in der Luft. „Bei hochwertigen Gewächshäusern wie den Modellen von ACD oder Euroserre, die ausschließlich Sicherheitsglas, Doppelglas oder Hohlkammerplatten verbauen, kann ganz einfach mit einer ausziehbaren Auto-Waschbürste zur Tat geschritten werden. Damit lassen sich auch hartnäckige Verunreinigungen leicht entfernen. In Industriegebieten sind manchmal ein paar Tropfen Fettlöser (z.B. Frosch Spülmittel) sinnvoll", erklärt der Gewächshausspezialist Botz. „Die Verwendung von Hochdruckreinigern ist keine so gute Idee, weil danach im Firstbereich oft Undichtigkeiten entstehen. Ein Tipp: Am besten arbeitet man von oben nach unten und nimmt sich zuerst die Streben zwischen den Fenstern vor, bevor man die Glasscheiben reinigt."

Luftfeuchte beachten!

download_7310_2.jpg Von Innen werden die Scheiben natürlich deutlich weniger beansprucht, trotzdem können vertrocknete Pflanzenteile oder hochgespritzte Erde zu Verunreinigungen führen. Meist sind es jedoch Algen, die sich innen als sogenannter Grünspan auf den Scheiben ausbreiten. Ist das der Fall, sollte hier ebenfalls eine Putzrunde eingelegt werden. Generell gilt: Bitte auf Chemie verzichten und lieber zu ökologischem Neutralreiniger greifen. Vorsicht dagegen bei Essigreinigern: Die greifen Aluminium an! Übrigens lässt sich der Grünspan verhindern, indem im Winterhalbjahr auf die Luftfeuchte geachtet wird. Besser für ein wenig Dauerluft sorgen, als die Fenster dauerhaft geschlossen zu halten.
Auch Töpfe, Aussaatschalen, Regale, Wuchshilfen und weiteres Zubehör freut sich über einen sauberen Start ins Gewächshausjahr. „Am besten kontrolliert man jetzt auch die beweglichen Teile des Gewächshauses", so Botz von der BOMA GmbH. „Läuft die Tür nicht mehr einwandfrei, können Sie etwas Silikonspray auf die Türräder auftragen. Lassen sich die Fenster schwerer öffnen als im letzten Jahr, hilft auch hier ein Schmiermittel."

Bodenverbesserung: Nährstoffe und Wasser sind jetzt wichtig!

download_7310.jpg Der Boden ist die Basis für eine gute Ernte. Er liefert den Gemüsepflanzen die Nährstoffe, die sie für ein gesundes Wachstum benötigen. Doch er ist auch keine unerschöpfliche Kraftquelle und vor allem, wenn er im letzten Jahr stark zehrende Arten wie Tomaten und Gurken beherbergt hat, kann es sein, dass er eine Zugabe an Nährstoffen benötigt. „Bevor die ersten Gemüsearten ausgesät werden, sollte in den Kästen oder Beeten frisches Substrat, am besten feiner Kompost ausgebracht werden", erklärt Gewächshausversteher Markus Botz. „Wer zu den perfekt organisierten Planern gehört, weiß schon jetzt, wo er welche Gemüsearten anziehen will. Ist das der Fall, dann kann genau nach Bedarf gedüngt werden. Aber die meisten entscheiden wohl eher spontan, wo was ausgesät wird. Dann rate ich dazu, überall auf den Flächen etwas Kompost aufzubringen." Zuvor sollten alte Pflanzenreste und unerwünschte Wildkräuter entfernt und der Boden mit einer Grabegabel gelockert werden, damit neue Luft- und Wasserporen entstehen. Dann kann der Kompost verteilt und anschließend leicht in die Erde eingearbeitet werden. Tipp vom Profi Botz: „Wer im Gewächshaus mit Fruchtwechsel arbeitet, also darauf achtet, bei den Gemüsearten von Jahr zu Jahr zu wechseln, braucht zumeist weniger Düngung und ist auch vor Krankheiten und Pilzen ganz gut gefeit."

Neben Nährstoffen ist für einen gesunden Boden auch Feuchtigkeit unabdingbar. Denn auch die Bodenlebewesen benötigen Wasser für ihren Stoffwechsel. Während jedoch die Bereiche im Freien regelmäßig mit Regen, Schnee und Frost in Berührung kommen, trocknet die Erde im Gewächshaus den Winter über aus. Daher ist es ratsam, auch während der kühleren Jahreszeit hin und wieder zum Schlauch oder zur Gießkanne zu greifen. Die Gärtner alter Schule schaufeln für Feuchtigkeit ganz gerne Schnee ins Gewächshaus. Doch egal wie, spätestens vor der Bodenbearbeitung und der Aussaat sollte für eine ausreichende Feuchtigkeit gesorgt werden.

Zusammenfassung

download_7310_1.jpg Zur Saisonvorbereitung sind also Säuberung, Kontrolle, Bodenverbesserung und Gießen wesentlich", hebt Gewächshausexperte Botz hervor. „Dann kann es an den spaßigen Teil gehen: Aussäen, Pflegen und schließlich ernten. Es warten so viele köstliche, außergewöhnliche und auch alte Sorten darauf, entdeckt und geschmeckt zu werden! Wer noch kein Gewächshaus hat, verpasst wirklich was!" Weitere Informationen rund um das breite Angebot an Gewächshäusern sowie eine professionelle und individuelle Beratung zum eigenen Traumgewächshaus gibt es direkt vom Gewächshausversteher Botz. Auch ein Besuch in der Gewächshaus-Ausstellung in Alfter bei Bonn lohnt sich.

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